Staatliche Beihilfen 02.02.2021

Letzte Aktualisierung : 05.02.2021

Unternehmen: Welche staatlichen COVID-19-Beihilfen gibt es?

Im Rahmen der Bekämpfung der COVID-19-Pandemie hat die Regierung mehrere rückzahlbare und nicht rückzahlbare Beihilfen eingerichtet, um Unternehmen und Selbstständige zu unterstützen.

Zu den Beilhilfen, die zurückgezahlt werden müssen, gehört vor allem die rückzahlbare Beihilfe, um vorübergehenden finanziellen Schwierigkeiten im Zusammenhang mit COVID-19 abzuhelfen:

  • förderfähige Personen: Selbstständige und Unternehmen, die in Luxemburg in einem förderfähigen Tätigkeitsbereich tätig sind (zum Beispiel Künstler, Ingenieure und gewerbliche, handwerkliche oder industrielle Unternehmen, die im Besitz einer Niederlassungsgenehmigung sind);
  • betreffender Zeitraum: 15. März 2020 bis 15. September 2020;
  • Antragsfrist: bis einschließlich 1. Juni 2021.

Die direkten, nicht rückzahlbaren Beihilfen sind über MyGuichet.lu zu beantragen und umfassen:

  1. den Wirtschaftsförderungs- und Solidaritätsfonds für Unternehmen
  • förderfähige Unternehmen: Unternehmen, die unter anderem im Hotel- und Gastronomiegewerbe (HORECA), im Tourismus und in der Veranstaltungsbranche tätig sind und in den Monaten Juni bis November 2020 im Vergleich zum gleichen Zeitraum des Jahres 2019 Umsatzeinbußen von mindestens 25 % erlitten haben;  (die Berechnung wird auf dem Mittelwert von Juni bis November gemacht!)
  • Antragsfrist: bis einschließlich 15. Februar 2021;
  1. die Beihilfe für „ungedeckte Kosten“:
  • förderfähige Unternehmen: Hotel- und Gastronomiegewerbe (HORECA), Tourismus, Veranstaltungsbranche usw.;
  • betreffender Zeitraum: November 2020 bis März 2021;
  • Antragsfrist: bis einschließlich 15. Mai 2021;
  1. die Wirtschaftsförderungsbeihilfe
  • förderfähige Unternehmen: Hotel- und Gastronomiegewerbe (HORECA), Tourismus, Veranstaltungsbranche usw.;
  • betreffender Zeitraum: Dezember 2020 bis März 2021;
  • Antragsfrist: vor dem 15. Mai 2021;
  1. die Sonderbeihilfe für den stationären Einzelhandel:
  • förderfähige Unternehmen: KMU im stationären Einzelhandel (Ladenverkauf), die ihre Tätigkeit aufgrund des von der Regierung auferlegten Verbots des Besucherverkehrs unterbrechen mussten;
  • betreffender Zeitraum: Juli bis September 2020; 
  • Antragsfrist: bis einschließlich 15. Februar 2021;
  1. Kurzarbeit: Bis zum 30. Juni 2021 gilt eine spezielle Kurzarbeitsregelung für von der COVID-19-Pandemie betroffene Unternehmen:
  • betreffender Zeitraum: Januar bis Juni 2021;
  • Antragsfrist: spätestens am 12. Tag des Monats, der dem betreffenden Monat vorausgeht (zum Beispiel spätestens am 12. Februar für den Monat März 2021).

Weitere Informationen über alle staatlichen Beihilfen und Maßnahmen zur Unterstützung der Unternehmen und Selbstständigen sowie zur wirtschaftlichen Erholung finden Sie in unserer speziellen Rubrik.

Weitere Informationen zur Kurzarbeit finden Sie in unserem Informationstext zu diesem Thema.

  • förderfähige Unternehmen: KMU im stationären Einzelhandel (Ladenverkauf), die ihre Tätigkeit aufgrund des von der Regierung auferlegten Verbots des Besucherverkehrs unterbrechen mussten;
  • betreffender Zeitraum: Juli bis September 2020; 
  • Antragsfrist: bis einschließlich 15. Februar 2021;
  1. Kurzarbeit: Bis zum 30. Juni 2021 gilt eine spezielle Kurzarbeitsregelung für von der COVID-19-Pandemie betroffene Unternehmen:
  • betreffender Zeitraum: Januar bis Juni 2021;
  • Antragsfrist: spätestens am 12. Tag des Monats, der dem betreffenden Monat vorausgeht (zum Beispiel spätestens am 12. Februar für den Monat März 2021).

Weitere Informationen über alle staatlichen Beihilfen und Maßnahmen zur Unterstützung der Unternehmen und Selbstständigen sowie zur wirtschaftlichen Erholung finden Sie hier in der speziellen Rubrik.

Weitere Informationen zur Kurzarbeit finden Sie hier im Informationstext zu diesem Thema.